DIE CSÁRDÁSFÜRSTIN – Operette von Emmerich Kálmán
In der kommenden Spielzeit zeigt Münchens kleinstes Opernhaus in der Pasinger Fabrik eine der beliebtesten Operetten überhaupt – Emmerich Kálmáns Operette „Die Csárdásfürstin“ – ein zeitloser Klassiker neu erzählt. Mitreißende Melodien und sprühender Witz laden dazu ein, mit der Chansonnière Sylva Varescu und dem Fürstensohn Edwin Lippert-Weylersheim mitzufiebern, wenn Irrungen und Wirrungen ihre Liebe auf die Probe stellen.
Regisseurin Franziska Reng und Musikalischer Leiter Andreas P. Heinzmann schaffen eine lebendige Inszenierung, die das Publikum nah an die Figuren heranführt und ihre inneren Welten von Sehnsucht, Leidenschaft und Konflikten sichtbar macht.
Über das Werk
Uraufgeführt 1915 mitten im Ersten Weltkrieg, erzählt „Die Csárdásfürstin“ die Geschichte der ungarischen Varieté-Sängerin Sylva Varescu, die ihren eigenen Weg gehen will. Liebe, Intrigen und gesellschaftliche Zwänge prägen das Geschehen, doch hinter der mitreißenden Musik verbergen sich universelle Themen: Selbstbestimmung, Mut und das Bewusstsein, dass alles vergänglich ist und dass es sich lohnt, den Moment umso mehr zu leben.
Pressestimmen:
„Liebestoll jubeln, eifersüchtig schmollen und sich dann doch wieder in den Armen liegen. Und das alles quasi im Minutentakt. Emmerich Kálmáns Operetten drehen emotionale Loopings wie wenige Stücke. Ein perfektes Match also mit der Oper in der Pasinger Fabrik. Münchens kleinstes Opernhaus stürzt sich mit Begeisterung auf Werke, die mit musikalischem Schwung menschliche Gefühlsabgründe ausleuchten.“ (SZ, 24.6.26, Paul Schäufele)
„Die Csárdásfürstin gönnt dem Publikum in der Pasinger Fabrik den guten alten Operettengenuss ohne Reue, Besserwisserei, erhobenen moralischen Theaterzeigefinger (…). Und derlei Eskapismus ist nicht nur o.k., sondern im Sommer bei schönem Wetter sehr schön.“ (AZ, 28.6.26, Robert Braunmüller)
„(…) so ist es ein sehr heiterer Abend, punktgenau inszeniert mit Slapstick-Komik, ungeahnt variationsreichen und exakt getanzten Choreografien auf geschätzten fünf Bühnenquadratmetern, Doppelrollen und Witz.“ (Donaukurier, 29.6.26, Sabine Busch-Frank)